{"id":80,"date":"2017-06-10T17:33:36","date_gmt":"2017-06-10T17:33:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.volleyball-ostsee-schmuck.de\/wordpress\/?p=80"},"modified":"2023-05-07T09:46:19","modified_gmt":"2023-05-07T09:46:19","slug":"bonsai-beach-cup-10-11-06-2017","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.volleyball-ostsee-schmuck.de\/?p=80","title":{"rendered":"Bonsai Beach Cup 10.\/11.06.2017"},"content":{"rendered":"<p>Man nehme Ball, Sonne, Netz und Strand;<br \/>\nHinzu Ostsee, Gurke, Zelt und Sand;<br \/>\nNicht fehlen d\u00fcrfen Ananas und Tomaten;<br \/>\nSowie auch Grill, Bierfass und n Spaten.<\/p>\n<p>&#8230; das Versma\u00df ist jetzt nicht so prall, deswegen nun genug mit dem &#8222;lyrischen&#8220; Rumgeeier (ausgeschrieben sieht dieses Wort lustig aus &#8211; nehmt mal ein E weg, dann wisst ihr, welche Tiergattung sich Wochenende massenhaft am Dierh\u00e4ger Strand versammelt hat). Zun\u00e4chst einmal zur Einordnung dieser Textgattung. Von einem Spielbericht im herk\u00f6mmlichen Sinne kann hier nur sehr bedingt die Rede sein. Aber ihr kennt das ja (Siehe: &#8222;Spielbericht&#8220; Dierhagen 2016). Vielmehr m\u00f6chten wir den wissenschaftlichen Anspruch unserer T\u00e4tigkeit hervorheben, somit handelt es sich hierbei um eine Studie.<br \/>\nWir haben uns n\u00e4mlich, und das wissen die Wenigsten, noch einer ganz anderen Passion verschrieben. Beachvolleyballturniere ausrichten ist schlichtweg ein Vorwand, um unsere wahre Leidenschaft zu tarnen. Wir l\u00fcften nun den Schleier eurer Unwissenheit. Das &#8222;SV&#8220; in &#8222;SV Blau-Weiss Ostsee-Schmuck&#8220; steht eben nicht f\u00fcr &#8222;Sportverein&#8220;, sondern f\u00fcr &#8222;Science Viewer&#8220;. Das bedeutet: wir beobachten zun\u00e4chst erst einmal (was? Alles!), dann fassen wir die Beobachtungen in Hypothesen zusammen (in einem zw\u00f6lfk\u00f6pfigen Gremium hochangesehener Hopfensmoothie-Nascher) und schicken diese Erkenntnisse anschlie\u00dfend ungepr\u00fcft, als unwiderlegbare wissenschaftliche Tatsachen angepriesen, ans Max-Planck-Institut.<br \/>\nDie bedeutendsten und spektakul\u00e4rsten f\u00fcnf Erkenntnisse unserer wissenschaftlichen Arbeit des Wochenendes (10.\/11. Juni 2017) werden euch nun offenbar. Habt Anteil an unserer unermesslichen Weisheit, hierf\u00fcr nehmt den n\u00e4chstbesten Stift, den ihr finden k\u00f6nnt und fangt an, bedeutungsschwanger und mit zugekniffenen Augenbrauen auf eben diesem herumzukauen. \u00dcbrigens: das eigentlich Wichtige kommt erst jetzt, also wer sich die M\u00fche gemacht hat, alles Vorherige zu lesen, der hat wenigstens etwas f\u00fcr seine Lesekompetenz getan (aber nur, wenn der- oder diejenige denn laut gelesen hat). Jetzt geht es los.<\/p>\n<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-81\" src=\"https:\/\/www.volleyball-ostsee-schmuck.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/g4046.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"750\" srcset=\"https:\/\/www.volleyball-ostsee-schmuck.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/g4046.jpg 500w, https:\/\/www.volleyball-ostsee-schmuck.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/g4046-200x300.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p>Erkenntnis Nr. 1: Das Pavillonprotokoll<br \/>\nFreitag um 15 Uhr, das von uns bezahlte Strandreinigungsger\u00e4t hat gerade die gr\u00f6bsten Findlinge aus dem Sand gepickt, treffen sich die Ostseeschmuggler frisch und munter am Strandaufgang 16, um den unpopul\u00e4rsten Teil bei der Organisation eines Beachturniers zu absolvieren. Wir so am Aufbauen&#8230; Wetter nicht pr\u00e4chtig&#8230; Im Umkreis von zehn Kilometern herrschte bereits wettertechnisch Worl War Z, aber die ber\u00fchmte Wetterschneise hielt sich \u00e4u\u00dferst hartn\u00e4ckig (im positivem Sinne (oh, ich seh gerade, ich benutze ziemlich viele Klammern (ich hoffe, dass st\u00f6rt nicht den Lesefluss))). Schwuppdiwupp stehen Zelte, Felder, Bierwagen. Dann gegen 19 Uhr ein folgenschwerer Fehler unsererseits. Ob aus euphorischem \u00dcbermut oder laienhafter Nachl\u00e4ssigkeit, l\u00e4sst sich im Nachhinein nur schwer sagen, aber wir bauten tats\u00e4chlich die Pavillons auf. Die Quittung schickte Odin prompt. Bei diesem Wetterchen, welches nun folgte und lediglich 15 Minuten andauerte, h\u00e4tte nicht mal die h\u00e4rteste Ruhrpott-Hausfrau ihre W\u00e4sche drau\u00dfen aufgeh\u00e4ngt. Aber da wir alle noch von Mutti waschen lassen, konnten wir das nicht recht ahnen, und waren letztlich etwas \u00fcberrascht, als unsere frisch aus dem Wiglo-Wunderland erworbenen Pavillons ein st\u00f6rrisches Eigenleben entwickelten und sich majest\u00e4tisch wie die drei Drachen aus Game of Thrones gen Dierh\u00e4ger Abendhimmel erhoben. Das Strandgel\u00e4uf \u00e4hnelte Augenzeugenberichten vom D-Day. Felder am Boden zerst\u00f6rt, die Ostsee grollte auf. Lediglich ein frisch gemixter Ron Mulata im dunklen Orga-Zelt konnte an dieser Stelle unsere Stimmung ein wenig aufhellen (Ali, du bist genau zur richtigen Zeit gekommen). Dass der Bierwagen einen Faradayschen K\u00e4fig darstellt, ist uns bekannt, aber die Frage, ob dieser Blitzschutz auch f\u00fcr die Leute gilt, die vor dem Bierwagen stehen, muss unbeantwortet bleiben. Bitte meldet euch, wir wollen\/m\u00fcssen das wissen. Nun wiederhole ich mich: Rollin`, Bier, Flori hat Geburtstag, Weltverbesserungsvorschl\u00e4ge und Patentideen f\u00fcr automatische R\u00fcckenkratzer und Reise-Katheter (typisch Dierhagen eben).<\/p>\n<p>Erkenntnis Nr. 2: Hypervitamose<br \/>\n81% aller teilnehmenden Beacher und auch ein bis zwei au\u00dfenstehende nichtsahnende Passanten wurden Montag nach dem Turnier ins Krankenhaus eingeliefert. Zumindest vermuten wir das. Wir haben \u00fcber Nacht ein medizinisches Forscherteam aus Oxford euren Stuhl im Toilettenh\u00e4uschen untersuchen lassen und wir haben leider feststellen m\u00fcssen, dass wohl eine gef\u00e4hrliche \u00dcberversorgung an Vitaminen (Hypervitamose) w\u00e4hrend des Wochenendes stattgefunden hat. Na gut, wundern tut uns das nicht, aber wir haben euch mehrfach \u00fcbers Mikro gewarnt. Aprikosen.. Gurken&#8230; Ananas&#8230; Tomaten&#8230; Melonen&#8230; \u00c4pfel&#8230; Weintrauben&#8230; Bananen&#8230; (und da wundert ihr euch noch). Spa\u00df beiseite. Der gro\u00dfe Schl\u00fcpferst\u00fcrmer (im wahrsten Sinne des Wortes) war wieder einmal unser reichhaltiges Vitaminangebot. Das werden wir beibehalten, denn es ist unser Erkennungsmerkmal. Wir entschuldigen uns hiermit aber trotzdem offiziell bei allen Gesch\u00e4digten f\u00fcr die typischen Symptome der Hypervitamose (Magenschmerzen, Schlaflosigkeit, Durchfall, Kerne im Auswurf).<\/p>\n<p>Erkenntnis Nr. 3: Heiratsantrag und der Lone Some Ranger am Feuer<br \/>\nGl\u00fcck gehabt. Es hatte viel geregnet. Das Lagerfeuer durfte somit am Samstag zur D\u00e4mmerung direkt am Strand entfacht werden. F\u00fcr diese ehrenvolle Aufgabe haben wir extra Ali einfliegen lassen. Dieser entz\u00fcndete mit zwei selbst gesammelten feuchten Feuersteinen das \u00fcppige Geh\u00f6lz, \u00fcberwachte es die ganze Nacht beharrlich und unter Androhung von Haue, und wartete wirklich (!) , bis es aus war (Sand zum L\u00f6schen hatte er wohl gerade nicht zur Hand). Vielen Dank daf\u00fcr! Ansonsten waren wir \u00fcberrascht, wie viele Beacher sich noch am glimmenden Schalenkreis versammelten. Es war ein sehr entspannter Abend mit vielen Getr\u00e4nken, etlichen m\u00fcndlich verb\u00fcrgten Jobangeboten, Spielanfragen und hoch emotionalen Gespr\u00e4chen (typisch Dierhagen eben). Erstmals gab es einen Heiratantrag am Feuer. Der entsprechende Beacher, den ihr alle kennt, wurde doch sehr bestimmt und fordernd von einer uns unbekannten Sch\u00f6nheit aufgefordert, sie zur Gemahlin zu nehmen. Eine Antwort blieb jedoch erst einmal aus, der entsprechende Mensch verschwand im Bierwagen, denn er hatte Durst. Fortsetzung folgt bestimmt n\u00e4chstes Jahr, wir freuen uns darauf. Unsere Erkenntnis: Nicht immer ist das Erstbeste ist auch das Beste.<\/p>\n<p>Erkenntnis Nr. 4: Direkte Proportionalit\u00e4t<br \/>\nAch ja, Beachvolleyball wurde auch noch ein bisschen gespielt. Einige Nachr\u00fccker freuten sich \u00fcber kurzfristige Startpl\u00e4tze. Sch\u00f6n, dass ihr deswegen extra gekommen seid. Die direkte Proportionalit\u00e4t bezieht sich auf den Umstand, dass wir die Beobachtung gemacht haben, je l\u00e4nger wir dieses Turnier ausrichten, desto h\u00f6her wird das Niveau. Hochklassige und enge Spiele verz\u00fcckten die zahlreichen Zuschauer und auch uns. Entsprechend der Leistungsdichte gab es dann auch viele Dreisatz-Spiele im Double-Out. Uns ehrt eure Anmeldebereitschaft f\u00fcr dieses Turnier im Vorfeld, wirklich. Gleichzeitig tut es uns leid, dass nicht alle spielen k\u00f6nnen, die angemeldet sind. Aber wir haben halt nur eine begrenzte Kapazit\u00e4t zur Verf\u00fcgung. Unerkl\u00e4rlicherweise konnten wir bis heute nicht herausfinden, weshalb die Staffelspiele am Samstag bis halb sieben gingen (???). Dementsprechend verz\u00f6gerten sich die Spiele im Double-Out, das tut uns leid. Wir analysieren dies und arbeiten daran, im n\u00e4chsten Jahr etwas z\u00fcgiger voranzukommen und fertig zu werden. Wir k\u00f6nnen uns nur bei euch entschuldigen, aber es war keine mutwillige Absicht unsererseits, den Umsatz am Bierwagen hochzuschrauben. Gl\u00fcckwunsch an die Sieger Gennerich\/Belaschk und Schneider\/Sprenger, und nat\u00fcrlich auch allen weiteren Platzierten. Das war wirklich gro\u00dfes (Beach)Tennis.<\/p>\n<p>Erkenntnis Nr. 5: Wohl dem, der gute Freunde hat&#8230;<br \/>\nViele H\u00e4nde, schnelles Ende&#8230; Unermesslichen Dank an alle Helfer und Beteiligten f\u00fcr diese fantastische, famili\u00e4re und unkonventionell organisierte Turnier (subjektive Sichtweise). Ihr habt allen gezeigt, dass sich ein Verein nicht dar\u00fcber definiert, ob er am Punktspielbetrieb teilnimmt, sondern dar\u00fcber, dass Zusammenhalt und Aufopferung aller Beteiligten vorherrschend sind. Ich kann hier leider nicht alle namentlich nennen, aber ihr seid alle unvorstellbar cool. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie stolz ich auf euch und diesen Verein bin. Hier ein spezieller Dank an: K\u00e4pn (Doktovater I), Andy (Doktorvater II), Schulzi (thermische \u00dcberwachung der Brennstoffe), Familie Puls (Verwertung), Geli (Statistische Datenerfassung und &#8211; weiterverarbeitung), Andibar, Mexximum, Schatti II und Klausi (Technische Abmessassistenten f\u00fcr liquide Stoffzust\u00e4nde), Hannes (Statiker), Martina (Dokumentation), Magic (Auditive Erfassung) und und und&#8230;<\/p>\n<p>auch ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n an Steffen Bock und den activebeach e.V. f\u00fcr die beispiellose Unterst\u00fctzung. Und ebenfalls ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n an unsere Freunde aus Graal (Danke Uwe!!!).<\/p>\n<p>Zuletzt das gr\u00f6\u00dfte Dankesch\u00f6n an euch, ihr s\u00fc\u00dfen kleinen Beacher, die dieses Turnier erst zu dem machen, das es ist!!!<\/p>\n<p>Viel Spa\u00df und Erfolg auf den n\u00e4chsten Turnieren. Wir freuen uns auf n\u00e4chstes Jahr (aber erst ab Weihnachten). Bis dahin w\u00fcnschen wir euch alles erdenklich Gute!<\/p>\n<p>Haltet euch wuchtig!!!<\/p>\n<p>Euer BWOS<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.volleyball-ostsee-schmuck.de\/wordpress\/?page_id=102\" data-wplink-edit=\"true\">&gt;&gt; Hier gibts die Bilder zum Wochenende &lt;&lt;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man nehme Ball, Sonne, Netz und Strand; Hinzu Ostsee, Gurke, Zelt und Sand; Nicht fehlen d\u00fcrfen Ananas und Tomaten; Sowie auch Grill, Bierfass und n Spaten. &#8230; das Versma\u00df ist jetzt nicht so prall, deswegen nun genug mit dem &#8222;lyrischen&#8220; Rumgeeier (ausgeschrieben sieht dieses Wort lustig aus &#8211; nehmt mal ein E weg, dann wisst ihr, welche Tiergattung sich Wochenende massenhaft am Dierh\u00e4ger Strand versammelt hat). Zun\u00e4chst einmal zur Einordnung dieser Textgattung. Von einem Spielbericht im herk\u00f6mmlichen Sinne kann hier nur sehr bedingt die Rede sein. 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